Die Musikkapelle Schmirn im Wandel der Zeit . . .
1831: Gründung der
Musikkapelle Schmirn durch Franz Fuchs III (Jorner bzw.
"Orgler"), ein Nachkomme der Orgelbaudynastie
Fuchs, welcher ein Jahr zuvor als Lehrer und Organist nach
Schmirn kam. 23 Musikanten und der Kapellmeister bildeten
unsere Musikkapelle.
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Grabstein
des Gründers und
1. Kpm Franz Fuchs III (Orgler) |
Inventarverzeichnis
aus dem Jahr 1845 |
1845: Im Inventarverzeichnis
der Pfarrkirche wurden eine Kirchenorgel im Wert von 700
Gulden, sowie sechzehn Musikinstrumente mit einem Gesamtwert
von 253 Gulden und 24 Kreuzer festgehalten, welche "Kurat
Parigger (1827-1843)
wegen besonderer Wichtigkeit anschaffen ließ".
1872: Nach dem Tod von Franz Fuchs III
übernahm vorübergehend der Postmeister
von Schmirn, Josef Eller (Riedl), die Führung der Musikkapelle
Schmirn.
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2.Kpm.
Josef Eller (Riedl) |
3.
Kpm. Franz Fuchs IV (Orgler) |
1873: Der Sohn des Gründers,
Franz Fuchs IV leitete die Musikkapelle "mustergültig"
bis zum Jahr 1890, ehe er als Kapellmeister (1891-1907)
und Organist nach Navis zog.
1877: Die Schmirner Musikkapelle
war bei der Einweihung des Rudolfbrunnens (Bozner Platz/Innsbruck),
welcher anl. der 500 jährigen Zugehörigkeit Tirols
zu den Habsburgern errichtet wurde, dabei.
1891: Der Musikkapelle Schmirn
stand nunmehr der Tischler Johann Eller (Riedl, Sohn des
Postmeisters) als Kapellmeister vor. Von ihm wurden auch
die Tischlerarbeiten für das Ostergrab in der Schmirner
Pfarrkirche ausgeführt.
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4.Kpm.
Johann Eller (Riedl) |
5.Kpm.
Alois Eller (Riedl) |
1893: Sein Bruder Alois
Eller (Riedl), ebenfalls Postmeister in Schmirn, folgte
ihm nach und leitete die Kapelle äußerst erfolgreich
in den folgenden 30 Jahren, nämlich von 1893 bis zum
Jahr 1923. Wie der Chronik zu entnehmen ist, gelang es Ihm,
die Musik auf ein für ein Hochgebirgstal überdurchschnittliches
Niveau zu bringen. Alois Eller wurde wegen seiner Verdienste
zum Ehrenkapellmeister der Musikkapelle ernannt.
1903: Stirbt Josef Eller,
2. Kapellmeister der Musikkapelle Schmirn.
2 Jahre später wird sein Sohn Johann Eller, 4. Kapellmeister
unserer Musikkapelle in Volders begraben.
1915: Wird Franz Fuchs
IV in Navis zu Grabe getragen. Er war der 3. Kapellmeister
der Musikkapelle Schmirn

6. Kpm Alois Mader (Mesner)
1923 übernahm Alois
Mader, Bauer beim "Mesner", das Amt des Kapellmeisters
und führte dieses bis zum Ende des Jahres 1954 gewissenhaft
und meisterlich aus. Ihm gelang es, in dieser Zeit das hohe
Niveau der Kapelle nicht nur zu halten, sondern noch zu
steigern.
In der Chronik steht dazu geschrieben: „ Die Leistungen
haben sich im Wipptal schnell herumgesprochen und so folgten
Einladungen über Einladungen. Die Männer machten
in ihrer felsgrauen Tracht (jetzt
mit Lyra und Schnur),
grauen Hüten mit weißwehenden Hahnenfedern einen
günstigen Eindruck“.
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1924:
Die Musikkapelle Schmirn in ihrer ursprüglichen
grauen Tracht |
Die
Chronik besagt,dass die Schmirner bis 1928 eine graue
Tracht trugen |
(Foto+Namensliste kann durch Klick
auf Foto geöffnet werden)
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1926: Musikkapellen
des Wipptals und Stubai schlossen sich zu einem Verband zusammen.
1927: Stirbt Ehrenkapellmeister
Alois Eller, 5. Kapellmeister der Musikkapelle Schmirn.
1928: Anschaffung der heutigen, "roten"
Tracht (schwarze Kniebundhose, roter Janker mit weißer
Schnur, schwarzer Zillertaler-Trachtenhut mit Spielhahn- und
Hahnenfeder sowie Lederranzen) Der Schneidermeister Heinrich
Garber aus Stafflach fertigte die Trachten an, die Hüte
wurden bei der Fa. Pokubetz in Hall angeschafft. Um die Kosten
von 27.200 Kronen (~ 2.720 S) zu begleichen, wurden bei jeder
Gelegenheit Glückstöpfe aufgestellt, Holz für
den Verkauf von Gemeinde und den Maderbauern bereitgestellt
und Sammlungen bis ins hintereste Stubaital bzw. Zillertal
durchgeführt.
1932: Anlässlich einer Reparatur am Kirchendach
der Pfarrkirche im Turmknopf wurde folgende Inschrift des
Kuraten Johann Peter Innerkofler vom Jahr 1857 gefunden:
" Im Jahr 1831 wurde
hier zum ersten mal die Blechmusik errichtet, 23 Individuen
bilden die Musikbande, ihr Lehrmeister und Anführer ist
Franz Fuchs, gebürtig von Gries a. Brenner, hier ansässiger
Schullehrer und tüchtiger Musikant“.
Erst ab diesem Zeitpunkt war das genaue Gründungsjahr
der Musikkapelle bekannt und im Jahr darauf wurde das Jubiläum
gefeiert.
1933: Die Musikkapelle Schmirn holte am Pfingstmontag,
den 5. Juni 1933 am Joasner Gries das 100-jährige Bestandsjubiläum
nach. Neben der Jubelkapelle folgten die Schützenkompanie
Schmirn sowie die Bundesmusikkapellen von Neustift, Trins,
Steinach und Jodok-Vals sowie Vertreter des Landes der Einladung
und gaben der Jubiläumsfeier einen würdigen Rahmen.
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Die
Musikkapelle anlässlich der nachgeholten 100-Jahrfeier |
Die
Musikkapelle Schmirn um 1933 |
(Fotos+Namenslisten
können durch Klick auf Fotos geöffnet werden)
1934: Wurde bisher vorwiegend in den umliegenden
Gemeinden gespielt, so nahm die Musikkapelle Schmirn in den
folgenden Jahren regelmäßig an Bundesmusikfesten
des Musikbezirkes Wipptal-Stubaital teil. Sowohl 1934 in Mieders,
als auch 1935 in St. Jodok ist die Teilnahme überliefert.
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| 1935-Bezirksmusikfest:
Die Musikkapelle Schmirn im Garten-Gasthaus Post / St.
Jodok |
Herz-Maria-Fest
1937 |
(Fotos+Namenslisten
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1939: Der 13 jährige
Josef Mader (Mesner) -späterer Kapellmeister der Musikkapelle-
übernahm das Amt des Organisten in Schmirn.
1940 -1947: Da viele Musikanten
zum Kriegsdienst einberufen wurden, mussten für die angeordneten
Ausrückungen zu den "Kreistagen bzw. Kreisappellen"
Musikanten aus mehreren Gemeinden zusammengeholt werden, um
eine spielfähige Kapelle zu bilden. Das Musizieren bei
Prozessionen und kirchlichen Anlässen war verboten. Leider
waren auch einige Musikkameraden beim Krieg ums Leben gekommen.
Die Jahre 1946 und 1947 waren musikalisch gesehen zwei stille
Jahre, beinahe ohne Klang und Ton.
1947: Der Verband der Tiroler
Blasmusikkapellen wird in Innsbruck gegründet. |
| 1948: Das Musikleben
möge wieder aufleben, lautete der Wunsch der Schmirner.
„ Luis Mader wurde in diesen Monaten unaufhörlich
angesumst“ ist der Chronik zu entnehmen und als die
Gemeinde mit der gleichen Bitte an ihn herantrat, nahm er
den Neuaufbau in Angriff. Die Proben (erste war Probe am 8.
Dezember 1948) fanden in der Stube beim "Mesner"
d.h. im Haus des Kapellmeisters statt, der den angehenden
Musikanten aller Instumentengattungen das Spielen beibrachte.
(Foto+Namensliste
kann durch Klick auf Foto geöffnet werden)
Die Musikkapelle Schmirn im
Jahr 1949
1949: Am 22. Juli rückte
die Musikkapelle anlässlich der Glockenweihe erstmals
wieder in voller Besetzung aus.
1950: Aufnahme der
Musikkapelle Schmirn in das Vereinsregister. Es wurde
neben dem Kapellmeister erstmals auch ein Obmann gewählt.
In diesem Jahr kleidete sich die Kapelle mit der Ziviltracht
ein (braune Röcke und Hüte).
1953 erhielt die Musikkapelle
im neu errichteten Gemeindehaus (heutiger Kindergarten) erstmals
die Möglichkeit, künftig ihre Musikproben in einem
Probelokal abzuhalten.
1954 legte Kapellmeister
Alois Mader dieses Amt nieder.
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1955: Mit seinem Sohn
Josef Mader (Mesner) als Nachfolger begann eine neue Ära
für die Musikkapelle Schmirn, denn er sollte neben dem
Gründer Franz Fuchs III, der bisher längstdienende
Kapellmeister der Musikkapelle sein.
Weiters fand in diesem Jahr die "Lichtfeier" statt
(Endausbau der Elektrifizierung von Schmirn).

7. Kpm. Josef Mader (Mesner)
1959: Altkapellmeister Alois
Mader (Mesner) wurde zum Ehrenkapellmeister und der Altgastwirt
beim Hatzler (Boten), Johann Jenewein zum Ehrenmitglied ernannt.
Das Jahr stand ganz im Zeichen der Gedenkfeiern zum Jahr 1809.
Teilnahme an Gedenkfeiern in Steinach bzw. Sterzing, sowie
beim großen Festumzug in Innsbruck. |
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Ein
Foto aus dem Jahr 1958 |
So
sah die Musikkapelle im Jahr 1960 aus |
(Fotos+Namenslisten
können durch Klick auf Fotos geöffnet werden)
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| 1961: Die
Musikkapelle Schmirn veranstaltete in Steinach das Bezirksmusikfest.
Im selben Jahr wurde die neue Kirchenglocke anlässlich
der 200-Jahr-Bestandsfeier der Pfarrkirche Schmirn musikalisch
in Empfang genommen.
1966 erfolgte die Umstimmung
auf die Bb(Normal) -stimmung. Dies bedeutete, dass außer
den Bässen alle Instrumente neu angeschafft werden mussten.
Das zweite bedeutende Ereignis war die Fahrt nach Wien, verbunden
mit einem Umzug und Fahnenweihen verschiedener Tiroler Vereine.
1970 gab die Kapelle ein
Konzert am Walchensee/Bayern. Es war dies der erste Aufritt
der Schmirner in Deutschland. |
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1972: Eröffnung
und Segnung der neuen Landesstrasse nach Schmirn. Für
die Musikanten stieg der Komfort, weil bis zu diesem Zeitpunkt
bei Auswärtsfahrten auf Lastwägen als fahrbarer
Untersatz zurückgegriffen werden musste, da die „sticklen
Eggen“ wegen Steilheit von Bussen nicht befahren werden
konnten. Leider forderte die neue Strasse auch bald ihr erstes
Opfer, der Flügelhornist Eller Heinrich verunglückte
am 12. November 1973 tödlich.
1976: Der Stadtkapelle/Jugendorchester
Bergen-Enkheim (Stadtteil von Frankfurt am Main) wurden 1976
und zur 100-Jahr-Feier des Orchesters 1981 ein Besuch abgestattet.
Die deutschen Musikfreunde waren insgesamt dreimal in Schmirn
zu Gast.
1977: Viele Arbeitsschichten
der Musikanten waren notwendig, bis im Jahr 1977 der neu erbaute
Musikpavillon eingeweiht werden konnte. Bis zu diesem Zeitpunkt
mussten alle Konzerte unter freiem Himmel abgehalten werden.
Die Platzkonzerte fanden meist bei den Gasthäusern statt.
Die Musikkapelle Schmirn wurde wieder mit der Durchführung
des Bezirksmusikfestes betraut und rund 2.600 Musikanten und
Gäste erlebten ein großartiges Fest. |
(Foto+Namensliste
kann durch Klick auf Foto geöffnet werden)
Die Schmirner Musikkapelle
im neu errichteten Pavillon (Foto1978)
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1981: Der Gemeinde Schmirn
wurde das Gemeindewappen verliehen und die Musikkapelle Schmirn
feierte ihr 150-jähriges Bestehen. Als Gastkapellen nahmen
die Musikkapellen von Wiesen bei Sterzing, Steinach a. Br.,
Vals-St. Jodok und Gries am Brenner teil. Bei dieser Feier
zeigten sich die Schmirner erstmals in neu angeschafften,
roten Trachtenröcken.
1982: Partnerkapelle aus
Bergen Enkheim (D) war zu Gast.
1983: Teilnahme beim Musikfest
in Sterzing.
1984 nahmen die Schmirner
ausgehend von der Tourismuswerbung in Augsburg an einem Umzug
teil. Teilnahme beim Andreas Hofer Gedenkumzug in Innsbruck.
1985 wurde erstmals der
Brauch des Weihnachtsblasens in Schmirn eingeführt und
im selben Jahr erfolgte die erste Plattenaufnahme der Musikkapellen
des Wipp- und Stubaitals. Die Schmirner gaben den „Jubiläumsmarsch“
von Josef Mader zum Besten. Kpm. Sepp Mader erhält als
erster Gemeindebürger den Ehrenring der Gemeinde Schmirn.
Im selben Jahr wurde Ehrenkapellmeister Alois Mader zu Grabe
getragen.
1986: Unser ehemaliger Obmann und Altbürgermeister
Josef Riedl erhielt die Ehrenbürgerschaft der Gemeinde
Schmirn. Weiters erhielt Bgm. Felix Eller (ebenfalls ehemaliger
Obmann der Musikkapelle) den Ehrenring der Gemeinde und
wurde zum Ehrenmitglied der Musikkapelle ernannt. Einweihung
des neuen Gemeindehauses samt Probelokal.
1987
Mit den Klarinettistinnen Hildegard Eller, Heidi Zingerle
und Birgit Auer wurden erstmals Musikantinnen in die Reihen
der Musikkapelle Schmirn aufgenommen. Bis zu diesem Zeitpunkt
war das Musizieren in der Musikkapelle nur Burschen
und Männern vorbehalten. Weiters wurde im selben Jahr
das 1. Frühjahrskonzert abgehalten. Dieses Konzert war
gleichzeitig eine „Feuertaufe“ für die Kapelle
- mitten unter dem Konzert fiel das Licht aus. Trotz völliger
Dunkelheit konnte Dank der vielen Proben das Stück zu
Ende gespielt werden. Auch der Einweihung des Schützenmarterls
auf der Kalten Herberge gab das Beisein der Musikkapelle einen
würdigen Rahmen. Teilnahme beim
Landesmusikfest in Innsbruck.
1988: Partnerkapelle aus
Cazaubon (Fr) war zu Gast.
1989: Ihre bisher größte
Auslandsfahrt machte die Musikkapelle im Jahr 1989 nach Südwestfrankreich
auf Einladung der Stadt Cazaubon und des dortigen Orchesters.
Diese mehrtägige Reise war überschattet vom Tod
des Kapellmeistersohnes Helmut Mader, der vor der großen
Reise, am 2. Juni 1989, bei Holzarbeiten tödlich verunglückte.
Im selben Jahr wurde die Schmirner Musikkapelle in Tux zum
1. Nachbarschaftstreffen eingeladen. |
(Foto
+ Namensliste kann durch Klick auf Foto geöffnet werden)
Musikkapelle Schmirn im Jahr
1989
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1991 wurde das 160 jährige
Bestandsjubiläum der Musikkapelle mit einem Jubiläumskonzert
und dem 2. Nachbarschaftstreffen der Gemeinden groß
gefeiert. Die Kapellen der Nachbargemeinden Tux, Steinach
am Brenner, Navis und Vals-St.Jodok erwiesen den Schmirnern
die Ehre.
Es wurde von den Musikkapellen des Musikbezirkes die 2. Platte
aufgenommen (Meine Heimat ist Tirol – Josef Mader).
1992: Schmirn war wieder
an der Reihe, das Bezirksmusikfest auszurichten.
1993: Teilnahme beim großen
Trachtenfestzumzug in Navis.
1994 war die Musikkapelle Schmirn auf Einladung
der Schützengilde Bürrig/Küppersteg das erste
Mal zu Gast in Leverkusen. Zwei Jahre später spielte
die Musikkapelle Schmirn ein zweites Mal beim Schützenfest
in Leverkusen auf. Die Musikkapelle veranstaltete ein mehrtägiges
"Tunnelfest" im Tunnel nach Kasern.
1995: Der langjährige Kapellmeister
Josef Mader, der die Geschicke der Musikkapelle Schmirn 40
Jahre lang leitete, übergab seinem Sohn Oswald Mader
( Mesner) beim Frühjahrskonzert den Taktstock. Josef
Mader erhielt beim Konzert, am 21. Mai (seinem Geburtstag),
für seine Leistungen den Titel „Ehrenkapellmeister“.
Die Gemeinde würdigte seine Verdienste rund um die Musik
mit der Verleihung der "Ehrenbürgerschaft"
der Gemeinde Schmirn. 1995 erfolgte auch der Spatenstich für
das Tiwagkraftwerk in den Eggen sowie die Einweihung des Lawinentunnels
nach Kasern. Musikalische Umrahmung des legendären "Ötztal-Radmarathon"
im Zielgelände in Steinach.

8. Kpm. Oswald Mader (Mesner)
1996 beendete auch der
"Langzeitobmann" Alois Auer nach 21 Jahren seine
Obmanntätigkeit. Altbürgermeister Felix Eller (ehemaliger
Musikobmann) wird zum Ehrenbürger der Gemeinde Schmirn
ernannt. Einweihung des Kraftwerks in Schmirn. Wiedereinführung
des "Tages der Blasmusik".
1997 wurde Auer Alois für
seine Verdienste zum "Ehrenobmann" ernannt. Teilnahme
beim Landesfestmusikumzug in Innsbruck.
1998 erfolgte wiederum eine
Plattenaufnahme. Es war natürlich naheliegend, einen
Marsch von unserem Ehrenkapellmeister, den Marsch „Festzug“,
auf der Platte zu verewigen. Im gleichen Jahr gab die Musikkapelle
auf der Kalten Herberge ein Platzkonzert, dessen Reinerlös
für die Renovierung der Kirchenorgel zur Verfügung
gestellt wurde.
1999 Erstmals marschierten
4 Marketenderinnen an der Spitze der Musikkapelle mit.
2002 ging die Musikkapelle "online“.
Unser Musikkollege Josef Auer erstellte für die Musikkapelle
Schmirn eine Homepage, auf der laufend über die Aktivitäten
der Kapelle berichtet wird.
2003 wurde das jährlich erscheinende
„Schmirner Musikblattl“ aus der Taufe gehoben,
wo sämtliche Ausrückungen des abgelaufenen Jahres
für die Bevölkerung interessant aufbereitet werden.
Im selben Jahr schied Riedl Alois nach 55 Jahren aus der Musikkapelle
Schmirn aus - für seine treue Mitgliedschaft wurde er
zum Ehrenmitglied ernannt.
Beim Pavillon wurden die neu errichteten Ausschankbuden, die
mit den Arbeitsschichten der Schmirner Vereine errichtet wurden,
im Zuge eines Nachbarschaftstreffens feierlich der Bestimmung
übergeben.
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(Foto
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Musikkapelle Schmirn im Sommer
2000 (Hintergrund
Wildlahnertal mit Olperer)
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| 2005: Neben
der Fahrt nach Lassnitz in die Steiermark waren die Musikanten
im Jahr 2005 öfters als in den vorangegangen Jahren zu
kirchlichen Anlässen unterwegs. Hw. Pfarrer Dietmar Melzer
wurde in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet und sein
Nachfolger Henrik Goraus feierlich empfangen. Die neu renovierte
Pfarrkirche wurde von Bischof Scheuer geweiht, wobei er von
der Musikkapelle musikalisch empfangen wurde. Weiters wurde
im selben Jahr das 1. Kirchenkonzert der Musikkapelle Schmirn
zugunsten der neu renovierten Schmirner Pfarrkirche abgehalten.
2006: Die Musikkapelle Schmirn feierte stolz
ihr 175 jähriges Bestehen. Es konzertierten
die Gastkapellen aus Lassnitz (Stmk), Vals-St.Jodok, Navis
und Steinach am Brenner. Unser Schlagzeuger, Wolfgang Eller
entwarf unser "Musiklogo". Es zeigt die Musiklyra
mit dem stilisierten Gemeindewappen - der kalten Herberge.
(Musiklogo)
Die Feuerwehr wurde vor 100 Jahren gegründet und der
Gemischte Chor feierte sein 25 jähriges Jubiläum.
Ebenfalls einen runden Geburtstag hatten der Männerchor
(20 Jahre) und der Sportverein/Sektion Fußball (25 Jahre).
Weitere Ereignisse: Schützenbataillonsfest in Schmirn
und Einweihung der Madermähder-Lawinengalerie.
2006 nahm die Bevölkerung der Gemeinde Schmirn auch Abschied
vom langjährigen Pfarrer Hw. Dietmar Melzer, der unter
großer Anteilnahme am 7. Oktober zu Grabe getragen wurde.

(Foto
+ Namensliste kann durch Klick auf Foto geöffnet werden)
Musikkapelle Schmirn im Herbst
2005 (Hintergrund:
Kalte Herberge)
2007: Bereits zum 3. Mal
waren die Schmirner zu Pfingsten beim Schützenfest in
Bürrig/Küppersteg (Leverkusen) zu Gast. Schmirn
war Schauplatz für das Bezirksmusikfest des Musikbezirkes
Wipptal / Stubai. Die 10 Wipptaler (Obernberg, Gries, Vals-St.Jodok,
Steinach, Trins, Gschnitz, Matrei-Müchlbachl-Pfons, Navis,
Ellbögen und Schmirn), 4 Stubaier Musikkapellen (Schönberg,
Mieders, Telfes, und Neustift; Fulpmes war entschuldigt) und
die Gastkapelle aus Weitental/Südtirol fanden sich am
1.Juli bei herrlichem Wetter zu einem farbenprächtigen
Umzug und Wertungsspiel ein. Bei frostigen Temperaturen fand
in Innsbruck der 6. Landesmusikumzug, mit Abordnungen aller
302 Tiroler Musikkapellen statt.
2008: Aufnahmen für
eine Gemeinschafts-DoppelCD der Musikbezirke Wipptal/Stubai
und VSM Sterzing/Südtirol. Auf der CD sind ausschließlich
Stücke heimischer Komponisten zu hören - die Musikkapelle
Schmirn spielte den Walzer "Heimatklänge" von
Sepp Mader ein. Die Formation "Power-Brass-Schmirn"
spielte erstmalig auf. Erstaufführung des "Großen
Österreichischen Zapfenstreichs" durch die Musikkapelle
und Schützenkompanie in Schmirn.
2009: Alt- und Ehrenkapellmeister
Josef Mader wurde für seine 70-jährige Organistentätigkeit
der päpstliche Orden "Pro Ecclesia et Pontifice"
verliehen. Erstmalig fand das Bezirkswertungsspiel nicht im
Rahmen des Bezirksmusikfestes, sondern als eigene Veranstaltung
im Freizeitzentrum Neustift statt. Das Bezirksmusikfest (erstmal
als Zeltfest abgehalten) stand ganz im Zeichen der 25-jährigen
Partnerschaft zwischen den Musikbezirken Wipptal/Stubai und
Sterzing. Als Zeichen der Verbundenheit wurde die Doppel-CD
"Ohne Grenzen" mit alten und neuen Tiroler Kompositionen
vorgestellt. Teilnahme (Gastkapelle/Marschmusikbewertung)
beim Bezirksmusikfest "Innsbruck-Land" in Grinzens.
Eine Abordung von 8 MusikantenInnen marschierte im "Wipptalerblock"
beim Landesfestumzug in Innsbruck mit. Unser 1. Flügelhornist,
Hermann Zingerle wurde zu Grabe getragen.
2010: Teilnahme beim 21.
Alpenregionstreffen der Schützen in Fulpmes.
2011: Erstmalige Teilnahme
beim legendären Gauderfest im Zillertal. Einweihung des
neuen Gemeindezentrums samt Probelokal und Veranstaltungssaal.
Bürgermeister Vinzenz Eller wurde zum Ehrenmitglied der
Musikkapelle ernannt. Der gemischte Chor Schmirn, unter der
Leitung von Bernadette Eller feierte sein 30 jähriges
Bestehen.
2012: Josef Jenewein (langjähriger
Kassier und ehem. Obmann) wurde zum Ehrenmitglied der Musikkapelle
Schmirn ernannt. Erneute Teilnahme beim Gauderfest in Zell
am Ziller.
Zusammengestellt: Auer Reinhard
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