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Die Musikkapelle Schmirn im Wandel der Zeit . . .

1831: Gründung der Musikkapelle Schmirn durch Franz Fuchs III (Jorner bzw. "Orgler"), ein Nachkomme der Orgelbaudynastie Fuchs, welcher ein Jahr zuvor als Lehrer und Organist nach Schmirn kam. 23 Musikanten und der Kapellmeister bildeten unsere Musikkapelle.

Grabstein des Gründers und
1. Kpm Franz Fuchs III (Orgler)
Inventarverzeichnis aus dem Jahr 1845

1845: Im Inventarverzeichnis der Pfarrkirche wurden eine Kirchenorgel im Wert von 700 Gulden, sowie sechzehn Musikinstrumente mit einem Gesamtwert von 253 Gulden und 24 Kreuzer festgehalten, welche "Kurat Parigger (1827-1843) wegen besonderer Wichtigkeit anschaffen ließ".

1872: Nach dem Tod von Franz Fuchs III übernahm vorübergehend der Postmeister von Schmirn, Josef Eller (Riedl), die Führung der Musikkapelle Schmirn.

2.Kpm. Josef Eller (Riedl)
3. Kpm. Franz Fuchs IV (Orgler)

1873: Der Sohn des Gründers, Franz Fuchs IV leitete die Musikkapelle "mustergültig" bis zum Jahr 1890, ehe er als Kapellmeister (1891-1907) und Organist nach Navis zog.

1877: Die Schmirner Musikkapelle war bei der Einweihung des Rudolfbrunnens (Bozner Platz/Innsbruck), welcher anl. der 500 jährigen Zugehörigkeit Tirols zu den Habsburgern errichtet wurde, dabei.


1891: Der Musikkapelle Schmirn stand nunmehr der Tischler Johann Eller (Riedl, Sohn des Postmeisters) als Kapellmeister vor. Von ihm wurden auch die Tischlerarbeiten für das Ostergrab in der Schmirner Pfarrkirche ausgeführt.

4.Kpm. Johann Eller (Riedl)
5.Kpm. Alois Eller (Riedl)

1893: Sein Bruder Alois Eller (Riedl), ebenfalls Postmeister in Schmirn, folgte ihm nach und leitete die Kapelle äußerst erfolgreich in den folgenden 30 Jahren, nämlich von 1893 bis zum Jahr 1923. Wie der Chronik zu entnehmen ist, gelang es Ihm, die Musik auf ein für ein Hochgebirgstal überdurchschnittliches Niveau zu bringen. Alois Eller wurde wegen seiner Verdienste zum Ehrenkapellmeister der Musikkapelle ernannt.

1903: Stirbt Josef Eller, 2. Kapellmeister der Musikkapelle Schmirn.
2 Jahre später wird sein Sohn Johann Eller, 4. Kapellmeister unserer Musikkapelle in Volders begraben.

1915: Wird Franz Fuchs IV in Navis zu Grabe getragen. Er war der 3. Kapellmeister der Musikkapelle Schmirn


6. Kpm Alois Mader (Mesner)

1923 übernahm Alois Mader, Bauer beim "Mesner", das Amt des Kapellmeisters und führte dieses bis zum Ende des Jahres 1954 gewissenhaft und meisterlich aus. Ihm gelang es, in dieser Zeit das hohe Niveau der Kapelle nicht nur zu halten, sondern noch zu steigern.
In der Chronik steht dazu geschrieben: „ Die Leistungen haben sich im Wipptal schnell herumgesprochen und so folgten Einladungen über Einladungen. Die Männer machten in ihrer felsgrauen Tracht (jetzt mit Lyra und Schnur), grauen Hüten mit weißwehenden Hahnenfedern einen günstigen Eindruck“.

1924: Die Musikkapelle Schmirn in ihrer ursprüglichen grauen Tracht
Die Chronik besagt,dass die Schmirner bis 1928 eine graue Tracht trugen
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1926: Musikkapellen des Wipptals und Stubai schlossen sich zu einem Verband zusammen.

1927: Stirbt Ehrenkapellmeister Alois Eller, 5. Kapellmeister der Musikkapelle Schmirn.

1928:
Anschaffung der heutigen, "roten" Tracht (schwarze Kniebundhose, roter Janker mit weißer Schnur, schwarzer Zillertaler-Trachtenhut mit Spielhahn- und Hahnenfeder sowie Lederranzen) Der Schneidermeister Heinrich Garber aus Stafflach fertigte die Trachten an, die Hüte wurden bei der Fa. Pokubetz in Hall angeschafft. Um die Kosten von 27.200 Kronen (~ 2.720 S) zu begleichen, wurden bei jeder Gelegenheit Glückstöpfe aufgestellt, Holz für den Verkauf von Gemeinde und den Maderbauern bereitgestellt und Sammlungen bis ins hintereste Stubaital bzw. Zillertal durchgeführt.

1932:
Anlässlich einer Reparatur am Kirchendach der Pfarrkirche im Turmknopf wurde folgende Inschrift des Kuraten Johann Peter Innerkofler vom Jahr 1857 gefunden:
" Im Jahr 1831 wurde hier zum ersten mal die Blechmusik errichtet, 23 Individuen bilden die Musikbande, ihr Lehrmeister und Anführer ist Franz Fuchs, gebürtig von Gries a. Brenner, hier ansässiger Schullehrer und tüchtiger Musikant“.

Erst ab diesem Zeitpunkt war das genaue Gründungsjahr der Musikkapelle bekannt und im Jahr darauf wurde das Jubiläum gefeiert.

1933: Die Musikkapelle Schmirn holte am Pfingstmontag, den 5. Juni 1933 am Joasner Gries das 100-jährige Bestandsjubiläum nach. Neben der Jubelkapelle folgten die Schützenkompanie Schmirn sowie die Bundesmusikkapellen von Neustift, Trins, Steinach und Jodok-Vals sowie Vertreter des Landes der Einladung und gaben der Jubiläumsfeier einen würdigen Rahmen.

Die Musikkapelle anlässlich der nachgeholten 100-Jahrfeier
Die Musikkapelle Schmirn um 1933
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1934: Wurde bisher vorwiegend in den umliegenden Gemeinden gespielt, so nahm die Musikkapelle Schmirn in den folgenden Jahren regelmäßig an Bundesmusikfesten des Musikbezirkes Wipptal-Stubaital teil. Sowohl 1934 in Mieders, als auch 1935 in St. Jodok ist die Teilnahme überliefert.

1935-Bezirksmusikfest: Die Musikkapelle Schmirn im Garten-Gasthaus Post / St. Jodok
Herz-Maria-Fest 1937
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1939: Der 13 jährige Josef Mader (Mesner) -späterer Kapellmeister der Musikkapelle- übernahm das Amt des Organisten in Schmirn.

1940 -1947: Da viele Musikanten zum Kriegsdienst einberufen wurden, mussten für die angeordneten Ausrückungen zu den "Kreistagen bzw. Kreisappellen" Musikanten aus mehreren Gemeinden zusammengeholt werden, um eine spielfähige Kapelle zu bilden. Das Musizieren bei Prozessionen und kirchlichen Anlässen war verboten. Leider waren auch einige Musikkameraden beim Krieg ums Leben gekommen. Die Jahre 1946 und 1947 waren musikalisch gesehen zwei stille Jahre, beinahe ohne Klang und Ton.

1947: Der Verband der Tiroler Blasmusikkapellen wird in Innsbruck gegründet.

1948: Das Musikleben möge wieder aufleben, lautete der Wunsch der Schmirner. „ Luis Mader wurde in diesen Monaten unaufhörlich angesumst“ ist der Chronik zu entnehmen und als die Gemeinde mit der gleichen Bitte an ihn herantrat, nahm er den Neuaufbau in Angriff. Die Proben (erste war Probe am 8. Dezember 1948) fanden in der Stube beim "Mesner" d.h. im Haus des Kapellmeisters statt, der den angehenden Musikanten aller Instumentengattungen das Spielen beibrachte.


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Die Musikkapelle Schmirn im Jahr 1949

1949: Am 22. Juli rückte die Musikkapelle anlässlich der Glockenweihe erstmals wieder in voller Besetzung aus.

1950: Aufnahme der Musikkapelle Schmirn in das Vereinsregister. Es wurde neben dem Kapellmeister erstmals auch ein Obmann gewählt. In diesem Jahr kleidete sich die Kapelle mit der Ziviltracht ein (braune Röcke und Hüte).

1953 erhielt die Musikkapelle im neu errichteten Gemeindehaus (heutiger Kindergarten) erstmals die Möglichkeit, künftig ihre Musikproben in einem Probelokal abzuhalten.

1954 legte Kapellmeister Alois Mader dieses Amt nieder.

1955: Mit seinem Sohn Josef Mader (Mesner) als Nachfolger begann eine neue Ära für die Musikkapelle Schmirn, denn er sollte neben dem Gründer Franz Fuchs III, der bisher längstdienende Kapellmeister der Musikkapelle sein.
Weiters fand in diesem Jahr die "Lichtfeier" statt (Endausbau der Elektrifizierung von Schmirn).


7. Kpm. Josef Mader (Mesner)

1959: Altkapellmeister Alois Mader (Mesner) wurde zum Ehrenkapellmeister und der Altgastwirt beim Hatzler (Boten), Johann Jenewein zum Ehrenmitglied ernannt. Das Jahr stand ganz im Zeichen der Gedenkfeiern zum Jahr 1809. Teilnahme an Gedenkfeiern in Steinach bzw. Sterzing, sowie beim großen Festumzug in Innsbruck.

Ein Foto aus dem Jahr 1958
So sah die Musikkapelle im Jahr 1960 aus
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1961: Die Musikkapelle Schmirn veranstaltete in Steinach das Bezirksmusikfest. Im selben Jahr wurde die neue Kirchenglocke anlässlich der 200-Jahr-Bestandsfeier der Pfarrkirche Schmirn musikalisch in Empfang genommen.

1966 erfolgte die Umstimmung auf die Bb(Normal) -stimmung. Dies bedeutete, dass außer den Bässen alle Instrumente neu angeschafft werden mussten.
Das zweite bedeutende Ereignis war die Fahrt nach Wien, verbunden mit einem Umzug und Fahnenweihen verschiedener Tiroler Vereine.

1970 gab die Kapelle ein Konzert am Walchensee/Bayern. Es war dies der erste Aufritt der Schmirner in Deutschland.

1972: Eröffnung und Segnung der neuen Landesstrasse nach Schmirn. Für die Musikanten stieg der Komfort, weil bis zu diesem Zeitpunkt bei Auswärtsfahrten auf Lastwägen als fahrbarer Untersatz zurückgegriffen werden musste, da die „sticklen Eggen“ wegen Steilheit von Bussen nicht befahren werden konnten. Leider forderte die neue Strasse auch bald ihr erstes Opfer, der Flügelhornist Eller Heinrich verunglückte am 12. November 1973 tödlich.

1976: Der Stadtkapelle/Jugendorchester Bergen-Enkheim (Stadtteil von Frankfurt am Main) wurden 1976 und zur 100-Jahr-Feier des Orchesters 1981 ein Besuch abgestattet. Die deutschen Musikfreunde waren insgesamt dreimal in Schmirn zu Gast.

1977: Viele Arbeitsschichten der Musikanten waren notwendig, bis im Jahr 1977 der neu erbaute Musikpavillon eingeweiht werden konnte. Bis zu diesem Zeitpunkt mussten alle Konzerte unter freiem Himmel abgehalten werden. Die Platzkonzerte fanden meist bei den Gasthäusern statt.
Die Musikkapelle Schmirn wurde wieder mit der Durchführung des Bezirksmusikfestes betraut und rund 2.600 Musikanten und Gäste erlebten ein großartiges Fest.


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Die Schmirner Musikkapelle im neu errichteten Pavillon (Foto1978)

1981: Der Gemeinde Schmirn wurde das Gemeindewappen verliehen und die Musikkapelle Schmirn feierte ihr 150-jähriges Bestehen. Als Gastkapellen nahmen die Musikkapellen von Wiesen bei Sterzing, Steinach a. Br., Vals-St. Jodok und Gries am Brenner teil. Bei dieser Feier zeigten sich die Schmirner erstmals in neu angeschafften, roten Trachtenröcken.

1982: Partnerkapelle aus Bergen Enkheim (D) war zu Gast.

1983: Teilnahme beim Musikfest in Sterzing.

1984 nahmen die Schmirner ausgehend von der Tourismuswerbung in Augsburg an einem Umzug teil. Teilnahme beim Andreas Hofer Gedenkumzug in Innsbruck.

1985 wurde erstmals der Brauch des Weihnachtsblasens in Schmirn eingeführt und im selben Jahr erfolgte die erste Plattenaufnahme der Musikkapellen des Wipp- und Stubaitals. Die Schmirner gaben den „Jubiläumsmarsch“ von Josef Mader zum Besten. Kpm. Sepp Mader erhält als erster Gemeindebürger den Ehrenring der Gemeinde Schmirn.
Im selben Jahr wurde Ehrenkapellmeister Alois Mader zu Grabe getragen.

1986: Unser ehemaliger Obmann und Altbürgermeister Josef Riedl erhielt die Ehrenbürgerschaft der Gemeinde Schmirn. Weiters erhielt Bgm. Felix Eller (ebenfalls ehemaliger Obmann der Musikkapelle) den Ehrenring der Gemeinde und wurde zum Ehrenmitglied der Musikkapelle ernannt. Einweihung des neuen Gemeindehauses samt Probelokal.

1987 Mit den Klarinettistinnen Hildegard Eller, Heidi Zingerle und Birgit Auer wurden erstmals Musikantinnen in die Reihen der Musikkapelle Schmirn aufgenommen. Bis zu diesem Zeitpunkt war das Musizieren in der Musikkapelle nur Burschen und Männern vorbehalten. Weiters wurde im selben Jahr das 1. Frühjahrskonzert abgehalten. Dieses Konzert war gleichzeitig eine „Feuertaufe“ für die Kapelle - mitten unter dem Konzert fiel das Licht aus. Trotz völliger Dunkelheit konnte Dank der vielen Proben das Stück zu Ende gespielt werden. Auch der Einweihung des Schützenmarterls auf der Kalten Herberge gab das Beisein der Musikkapelle einen würdigen Rahmen. Teilnahme beim Landesmusikfest in Innsbruck.

1988: Partnerkapelle aus Cazaubon (Fr) war zu Gast.

1989: Ihre bisher größte Auslandsfahrt machte die Musikkapelle im Jahr 1989 nach Südwestfrankreich auf Einladung der Stadt Cazaubon und des dortigen Orchesters. Diese mehrtägige Reise war überschattet vom Tod des Kapellmeistersohnes Helmut Mader, der vor der großen Reise, am 2. Juni 1989, bei Holzarbeiten tödlich verunglückte.
Im selben Jahr wurde die Schmirner Musikkapelle in Tux zum 1. Nachbarschaftstreffen eingeladen.


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Musikkapelle Schmirn im Jahr 1989

1991 wurde das 160 jährige Bestandsjubiläum der Musikkapelle mit einem Jubiläumskonzert und dem 2. Nachbarschaftstreffen der Gemeinden groß gefeiert. Die Kapellen der Nachbargemeinden Tux, Steinach am Brenner, Navis und Vals-St.Jodok erwiesen den Schmirnern die Ehre.
Es wurde von den Musikkapellen des Musikbezirkes die 2. Platte aufgenommen (Meine Heimat ist Tirol – Josef Mader).

1992: Schmirn war wieder an der Reihe, das Bezirksmusikfest auszurichten.

1993: Teilnahme beim großen Trachtenfestzumzug in Navis.

1994 war die Musikkapelle Schmirn auf Einladung der Schützengilde Bürrig/Küppersteg das erste Mal zu Gast in Leverkusen. Zwei Jahre später spielte die Musikkapelle Schmirn ein zweites Mal beim Schützenfest in Leverkusen auf. Die Musikkapelle veranstaltete ein mehrtägiges "Tunnelfest" im Tunnel nach Kasern.

1995: Der langjährige Kapellmeister Josef Mader, der die Geschicke der Musikkapelle Schmirn 40 Jahre lang leitete, übergab seinem Sohn Oswald Mader ( Mesner) beim Frühjahrskonzert den Taktstock. Josef Mader erhielt beim Konzert, am 21. Mai (seinem Geburtstag), für seine Leistungen den Titel „Ehrenkapellmeister“. Die Gemeinde würdigte seine Verdienste rund um die Musik mit der Verleihung der "Ehrenbürgerschaft" der Gemeinde Schmirn. 1995 erfolgte auch der Spatenstich für das Tiwagkraftwerk in den Eggen sowie die Einweihung des Lawinentunnels nach Kasern. Musikalische Umrahmung des legendären "Ötztal-Radmarathon" im Zielgelände in Steinach.


8. Kpm. Oswald Mader (Mesner)

1996 beendete auch der "Langzeitobmann" Alois Auer nach 21 Jahren seine Obmanntätigkeit. Altbürgermeister Felix Eller (ehemaliger Musikobmann) wird zum Ehrenbürger der Gemeinde Schmirn ernannt. Einweihung des Kraftwerks in Schmirn. Wiedereinführung des "Tages der Blasmusik".

1997 wurde Auer Alois für seine Verdienste zum "Ehrenobmann" ernannt. Teilnahme beim Landesfestmusikumzug in Innsbruck.

1998 erfolgte wiederum eine Plattenaufnahme. Es war natürlich naheliegend, einen Marsch von unserem Ehrenkapellmeister, den Marsch „Festzug“, auf der Platte zu verewigen. Im gleichen Jahr gab die Musikkapelle auf der Kalten Herberge ein Platzkonzert, dessen Reinerlös für die Renovierung der Kirchenorgel zur Verfügung gestellt wurde.

1999 Erstmals marschierten 4 Marketenderinnen an der Spitze der Musikkapelle mit.

2002 ging die Musikkapelle "online“. Unser Musikkollege Josef Auer erstellte für die Musikkapelle Schmirn eine Homepage, auf der laufend über die Aktivitäten der Kapelle berichtet wird.

2003 wurde das jährlich erscheinende „Schmirner Musikblattl“ aus der Taufe gehoben, wo sämtliche Ausrückungen des abgelaufenen Jahres für die Bevölkerung interessant aufbereitet werden. Im selben Jahr schied Riedl Alois nach 55 Jahren aus der Musikkapelle Schmirn aus - für seine treue Mitgliedschaft wurde er zum Ehrenmitglied ernannt.
Beim Pavillon wurden die neu errichteten Ausschankbuden, die mit den Arbeitsschichten der Schmirner Vereine errichtet wurden, im Zuge eines Nachbarschaftstreffens feierlich der Bestimmung übergeben.


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Musikkapelle Schmirn im Sommer 2000
(Hintergrund Wildlahnertal mit Olperer)

2005: Neben der Fahrt nach Lassnitz in die Steiermark waren die Musikanten im Jahr 2005 öfters als in den vorangegangen Jahren zu kirchlichen Anlässen unterwegs. Hw. Pfarrer Dietmar Melzer wurde in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet und sein Nachfolger Henrik Goraus feierlich empfangen. Die neu renovierte Pfarrkirche wurde von Bischof Scheuer geweiht, wobei er von der Musikkapelle musikalisch empfangen wurde. Weiters wurde im selben Jahr das 1. Kirchenkonzert der Musikkapelle Schmirn zugunsten der neu renovierten Schmirner Pfarrkirche abgehalten.

2006: Die Musikkapelle Schmirn feierte stolz ihr 175 jähriges Bestehen. Es konzertierten
die Gastkapellen aus Lassnitz (Stmk), Vals-St.Jodok, Navis und Steinach am Brenner. Unser Schlagzeuger, Wolfgang Eller entwarf unser "Musiklogo". Es zeigt die Musiklyra mit dem stilisierten Gemeindewappen - der kalten Herberge. (Musiklogo)
Die Feuerwehr wurde vor 100 Jahren gegründet und der Gemischte Chor feierte sein 25 jähriges Jubiläum. Ebenfalls einen runden Geburtstag hatten der Männerchor (20 Jahre) und der Sportverein/Sektion Fußball (25 Jahre). Weitere Ereignisse: Schützenbataillonsfest in Schmirn und Einweihung der Madermähder-Lawinengalerie.
2006 nahm die Bevölkerung der Gemeinde Schmirn auch Abschied vom langjährigen Pfarrer Hw. Dietmar Melzer, der unter großer Anteilnahme am 7. Oktober zu Grabe getragen wurde.


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Musikkapelle Schmirn im Herbst 2005
(Hintergrund: Kalte Herberge)

2007: Bereits zum 3. Mal waren die Schmirner zu Pfingsten beim Schützenfest in Bürrig/Küppersteg (Leverkusen) zu Gast. Schmirn war Schauplatz für das Bezirksmusikfest des Musikbezirkes Wipptal / Stubai. Die 10 Wipptaler (Obernberg, Gries, Vals-St.Jodok, Steinach, Trins, Gschnitz, Matrei-Müchlbachl-Pfons, Navis, Ellbögen und Schmirn), 4 Stubaier Musikkapellen (Schönberg, Mieders, Telfes, und Neustift; Fulpmes war entschuldigt) und die Gastkapelle aus Weitental/Südtirol fanden sich am 1.Juli bei herrlichem Wetter zu einem farbenprächtigen Umzug und Wertungsspiel ein. Bei frostigen Temperaturen fand in Innsbruck der 6. Landesmusikumzug, mit Abordnungen aller 302 Tiroler Musikkapellen statt.

2008: Aufnahmen für eine Gemeinschafts-DoppelCD der Musikbezirke Wipptal/Stubai und VSM Sterzing/Südtirol. Auf der CD sind ausschließlich Stücke heimischer Komponisten zu hören - die Musikkapelle Schmirn spielte den Walzer "Heimatklänge" von Sepp Mader ein. Die Formation "Power-Brass-Schmirn" spielte erstmalig auf. Erstaufführung des "Großen Österreichischen Zapfenstreichs" durch die Musikkapelle und Schützenkompanie in Schmirn.

2009: Alt- und Ehrenkapellmeister Josef Mader wurde für seine 70-jährige Organistentätigkeit der päpstliche Orden "Pro Ecclesia et Pontifice" verliehen. Erstmalig fand das Bezirkswertungsspiel nicht im Rahmen des Bezirksmusikfestes, sondern als eigene Veranstaltung im Freizeitzentrum Neustift statt. Das Bezirksmusikfest (erstmal als Zeltfest abgehalten) stand ganz im Zeichen der 25-jährigen Partnerschaft zwischen den Musikbezirken Wipptal/Stubai und Sterzing. Als Zeichen der Verbundenheit wurde die Doppel-CD "Ohne Grenzen" mit alten und neuen Tiroler Kompositionen vorgestellt. Teilnahme (Gastkapelle/Marschmusikbewertung) beim Bezirksmusikfest "Innsbruck-Land" in Grinzens. Eine Abordung von 8 MusikantenInnen marschierte im "Wipptalerblock" beim Landesfestumzug in Innsbruck mit. Unser 1. Flügelhornist, Hermann Zingerle wurde zu Grabe getragen.

2010: Teilnahme beim 21. Alpenregionstreffen der Schützen in Fulpmes.

2011: Erstmalige Teilnahme beim legendären Gauderfest im Zillertal. Einweihung des neuen Gemeindezentrums samt Probelokal und Veranstaltungssaal. Bürgermeister Vinzenz Eller wurde zum Ehrenmitglied der Musikkapelle ernannt. Der gemischte Chor Schmirn, unter der Leitung von Bernadette Eller feierte sein 30 jähriges Bestehen.

2012: Josef Jenewein (langjähriger Kassier und ehem. Obmann) wurde zum Ehrenmitglied der Musikkapelle Schmirn ernannt. Erneute Teilnahme beim Gauderfest in Zell am Ziller.

 


Zusammengestellt: Auer Reinhard